Im Vorstand wurde es diskutiert und dann auch recht schnell beschlossen: Der zweijährige Rhythmus, in dem wir bisher über unsere Arbeit berichtet haben, ist zu wenig. Künftig wollen wir jährlich einen Bericht abgeben und diesen auch möglichst zeitnah zum abgelaufenen Jahr in Umlauf bringen. Das Jahr 2021 macht den Anfang.
Es ist das zweite Jahr im Griff der Pandemie und als wäre das alles nicht schon schwierig genug, kamen im Norden Äthiopiens nun auch noch kriegerische Auseinandersetzungen hinzu. All das beeinflusste den Ofenbau erheblich und machte sich in unseren Zahlen bemerkbar.
Neben den standardmäßig ausführlichen Einblicken in unsere Projektländer Nepal und Äthiopien konnten wir diesmal auch über eine Neuerung aus Kenia berichten, den „Jiko smart“. Er ist das Ergebnis eines Entwicklungsprozesses unter Beteiligung der Ofenmacher. Dieser einfach gebaute Ofen ist transportabel und eignet sich damit auch für nomadisierende Gruppen der Bevölkerung. Eine echte Alternative. Auch dieser Ofen kostet, wie der in Nepal, gerade mal zwölf Euro!